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Flüchtlingshilfe im Erzbistum Köln
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Finanzielle Hilfe

Erzbistum Köln: Finanzielle Mittel für Flüchtlingshilfe in Kirchengemeinden stehen weiterhin und unvermindert zur Verfügung

Ideen und Maßnahmen von Pfarrgemeinden, Gruppierungen und Initiativen, die geeignet sind, die Willkommens- und Integrationskultur in den Seelsorgebereichen zu fördern und zu stärken, unterstützt das Erzbistum finanziell. Dies können z.B. Projekte, Aktionen und Veranstaltungen sowie Bildungsmaßnahmen für geflüchtete Menschen und ehrenamtlich Tätige sein. Gefördert werden Sach- und Honorarkosten, wenn eine Finanzierung aus öffentlichen Mitteln (z.B. gemäß Bildungs- und Teilhabegesetz) nicht möglich ist. Es wird erwartet, dass auch vorhandene örtliche Caritasgelder eingebracht werden.

Weitere Mittel stellt das Erzbistum bereit, um Aktionen zu finanzieren, die im Rahmen der Flüchtlingshilfe von Caritas- und Fachverbänden aufgebaut und fortgeführt werden. Ebenso gefördert werden strukturell angelegte Integrationsmaßnahmen wie zum Beispiel

  • Sprachkurse für Flüchtlinge und Qualifizierungsmaßnahmen für Ehrenamtliche der Bildungswerke,
  • jugendpastorale Maßnahmen,
  • Integrationsarbeit in Kindertageseinrichtungen,
  • Integrationsarbeit in Schulen, Erziehungsberatungsstellen und Schwangerschaftsberatung,
  • FSJ/BFD- und Arbeitsmarktprojekte zur gesellschaftlichen Integration von geflüchteten Menschen.

Im Haushaltsjahr 2019 werden die in 2017 begonnenen Projekte mit dem Schwerpunkt „Gewaltschutzarbeit mit Flüchtlingsfrauen“ weiter gefördert.

Hotline für Flüchtlingsfragen

Hotline für Flüchtlingefragen

Erzbistum Köln
50606 Köln

werktags von 9 bis 16 Uhr

Weitere Fördermöglichkeiten und Ausschreibungen

Zuschuss für Anerkennungsverfahren ausländischer Qualifikationen

  • Anträge auf einen Kostenzuschuss für das Anerkennungsverfahren für ausländische Berufsqualifikationen.
  • Förderfähig sind Kosten, die im Rahmen der Antragstellung entstehen, also vor allem Gebühren und Übersetzungskosten bis zu maximal 600 Euro pro Person.
  • Förderfähig sind Personen, die seit mindestens drei Monaten ihren gewöhnlichen Aufenthalt bzw. Hauptwohnsitz in Deutschland haben
  • Weitere Informationen und Antragsstellung auf der Seite anerkennung-in-deutschland.de

Aktion Mensch - Förderung von Vorhaben für Geflüchtete

Aktion Mensch - Förderung von Vorhaben für Geflüchtete
Auch in 2019 können Vorhaben für Geflüchtete von der Aktion Mensch gefördert werden. Der Förderfinder der Aktion Mensch hilft Ihnen, das passende Förderangebot für Ihr Vorhaben zu finden.

> https://www.aktion-mensch.de/foerderung/antrag/foerderfinder

Information des Deutschen Caritasverband e.V. :
> Strukturelle Mindestanforderungen an Organisationen für eine finanzielle Förderung

Robert Bosch Stiftung

  • Die Robert Bosch Stiftung fördert Ideentransfers und Projekte mit jeweils bis zu 7.000 Euro für einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten bis zu höchstens zwei Jahren. Ausschreibungsdetails für Programm "Werkstatt Vielfalt" auf den Seiten der

> Stiftung Mitarbeit

  • "Mitgestalten - Muslimische Frauen engagieren sich"
    Muslimische Frauen leisten wertvolle Arbeit, die über die eigenen Gemeinschaften hinausgeht und gesellschaftlich relevante Themen aufgreift. Ihre Aktivitäten sind vielfältig, sie reichen von der Beteiligung an Debatten über Gleichstellung und Feminismus bis hin zur Unterstützung für Flüchtlinge. Die Robert Bosch Stiftung fördert ausgewählte Projekte, die Summe beträgt zwischen 5.000 und 30.000 Euro. Zudem bietet die Robert Bosch Stiftung den Projektverantwortlichen Vernetzung untereinander sowie Qualifizierungs-Workshops. Die Antragsfrist ist noch offen.
    > Ausschreibungsdetails auf der Website der Robert Bosch Stiftung
    Aufgrund des großen Interesses an der Ausschreibung pausiert das Antragsverfahren. Neue Infos veröffentlicht die Stiftung Anfang 2020.

 

Stiftung :do - Projektförderung bis maximal 5.000 EUR

Die Stiftung :do fördert Projekte und Initiativen mit dem Ziel, individuelle Bewegungsfreiheit und egalitäre Zugänge zu Gesundheit, Bildung und gesellschaftliche Teilhabe für alle Menschen unabhängig von ihrer Herkunft zu verwirklichen und möchte mit ihrer Förderpraxis die Rechte von Flüchtlingen und Migranten*innen stärken.

Die Stiftung :do verändert sich zurzeit.

Ab 2020 werden Fördermittel nur noch in geringerem Umfang nach neuen, verfeinerten Kriterien vergeben. Genaue Informationen zur Ausschreibung werden bis Ende des Jahres auf www.stiftung-do.org veröffentlicht.

Wanted! Remboldstiftung sucht Förderprojekte

Die Dr. Jürgen Rembold Stiftung zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements ist stets auf der Suche nach pfiffigen Förderprojekten, die entweder direkt bürgerschaftliches Engagement fördern oder zumindest weitgehend ehrenamtlich umgesetzt werden können. Deshalb hat sie unter dem Motto „Wanted!“ Förderrichtlinien entwickelt, um Interessierte anzuregen, sich um Fördermittel zu bewerben.

Die Fördergebiete der Stiftung sind äußerst vielfältig. Beispielhafte Projekte sind auf www.remboldstiftung.de beschrieben, ebenso wie die Förderrichtlinien. Die Stiftung freut sich über formlose, aber aussagefähige Projektförderanfragen.

Innatura - Sachspenden für soziale Zwecke

  • Fabrikneue Sachspenden direkt von Herstellern oder Händlern
  • Zum Bestellen von Waren müssen Sie sich bei innatura als Netzwerkpartner registrieren. Dafür müssen Sie für eine in Deutschland als gemeinnützig anerkannte Organisation arbeiten und für diese eine gültige Freistellungsbescheinigung vorlegen.
  • Die Registrierung bei innatura ist kostenfrei und unverbindlich.

Crowdfunding über betterplace.org - Online Spenden sammeln

  • Seit kurzem auch speziell für die Region Köln Bonn - Stellen Sie Ihre Projekte dort kostenlos ein und sammeln Sie so über die Plattform online spenden - durch Verbreitung Ihres Projektes in Sozialen Medien mit Versand des Links zu Ihrem Projekt erreichen Sie einfach viele Spender und Unterstützer. Weitere Infos finden Sie hier: gut-fuer-koeln-und-bonn.de
  • Darüber hinaus gibt es eine spezielle Seite für alle Flüchtlingsprojekte - auch außerhalb der Region Köln Bonn: zusammen-fuer-fluechtlinge.de

Ehrenamtspreis 2020 des Flüchtlingsrats NRW e.V.

Die Ausschreibung richtet sich sowohl an „Neulinge“, deren Arbeit sich durch einen besonders innovativen Ansatz auszeichnet, als auch an solche Personen oder Initiativen, die sich durch ihr langfristiges Engagement verdient gemacht haben. 

Begrüßt werden ausdrücklich Bewerbungen von Flüchtlings- und Migrantinnenselbstorganisationen. 

Der Preis für den ersten Platz ist mit 500 Euro dotiert. Zusätzlich erhält die Gewinnerin eine eigens für den Ehrenamtspreis geschaffene Preisskulptur. 

Die ausgewählten Initiativen oder Einzelpersonen werden im Sommer 2020 filmisch porträtiert und im Rahmen der Preisverleihung vorgestellt. Eine Einverständniserklärung dafür ist Bestandteil der Bewerbungsunterlagen. 

Bewerbungen sind ab sofort und noch bis zum 15. März 2020 möglich.

Ausgefülltes Bewerbungsformular und die Einverständniserklärung senden per E-Mail an aktionen@frnrw.de.

Heimat-Scheck: 1.000 Projekte mal 2.000 Euro

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen will jährlich 1.000 Projekte mit jeweils 2.000 Euro fördern: Sie sind die Wertschätzung für die grenzenlose Vielzahl von kleinen Initiativen und Projektideen, ohne die unsere Gemeinschaft ein großes Stück ärmer und eintöniger wäre.

Es können Maßnahmen gefördert werden, die sich mit dem Thema Heimat und Heimatgeschichte befassen, z.B.

  • Relaunch einer Homepage,
  • Organisation einer Sonderausstellung zu einem aktuellen Thema,
  • Renovierung eines Bürgertreffs,
  • Herausgabe einer Publikation zur Lokalgeschichte,
  • Materialkauf zur Herrichtung einer temporären Ausstellungsfläche.

Der Preis wird einmal jährlich vergeben. Die Maßnahme ist bis zum 31. Dezember des jeweiligen Haushaltsjahres durchzuführen.

Weitere Infos unter www.mhkbg.nrw/sites/default/files/media/document/file/Heimatfoerderung_FAQ_2018_November_0.pdf 

Online-Antrag: https://www.heimatfoerderung.nrw/onlineantrag 

100 startsocial-Stipendien an soziale Initiativen zu vergeben

Der 17. startsocial-Wettbewerb beginnt voraussichtlich im Frühjahr 2020

Wer Gutes tut, verdient Unterstützung. Unter dem Motto „Hilfe für Helfer“ schreibt startsocial den 16. bundesweiten Wettbewerb für ehrenamtliches Engagement aus. Soziale Initiativen können sich auf startsocial.de für eines von 100 Beratungsstipendien bewerben.

Die Bewerber können sich schon jetzt für eine Erinnerung zum Wettbewerbsauftakt wie folgt registrieren:

Eine E-Mail mit dem Betreff "startsocial 2020/21" an info@startsocial.de senden.

> Wie funktioniert der bundesweite Wettbewerb?

 

BAMF fördert Fortbildungen für Freiwillige, Willkommensinitiativen und Vereine

„Damit sich Menschen mit und ohne Migrationshintergrund ehrenamtlich engagieren können“, schreibt das BAMF, „bedarf es entsprechender Angebote der Qualifizierung und Weiterbildung.“ Deshalb sollen Multiplikatorenschulungen gefördert werden, mit Summen von 5.000 bis 15.000 Euro.

Nächste Antragsfristen werden Anfang 2020 bekannt gegeben.

„Demokratie leben!“ Förderaufrufe für zweite Programmperiode veröffentlicht

Im Januar 2020 beginnt die zweite Förderperiode des Bundesprogramms „Demokratie leben!“. In Vorbereitung auf die in Kürze startenden Interessenbekundungsverfahren, in denen für eine Förderung geeignete Projekte und Träger ausgewählt werden sollen, wurden die Förderaufrufe veröffentlicht, u.a. für Modellprojekte im Handlungsfeld „Demokratieförderung", „Vielfaltgestaltung" und „Extremismusprävention".

Von Ende Mai bis Mitte Juli 2019 konnten sich Organisationen im Rahmen von sogenannten Interessenbekundungsverfahren bewerben.

Die ausgewählten Träger werden zeitnah nach der Entscheidung über ihre Interessenbekundung zur Antragstellung aufgefordert – dies wird im Laufe des Herbsts 2019 der Fall sein. Die neuen Förderprojekte können ab dem 1. Januar 2020 starten.

Mehr Informationen unter https://www.demokratie-leben.de/zusatzseiten/zweite-foerderperiode.html

Die Stiftung Mitarbeit vergibt Starthilfezuschüsse an kleinere lokale Organisationen

Die Förderung der Stiftung Mitarbeit unterstützt mit ihrer Starthilfe neue Initiativen, junge Vereine und kleine lokale Organisationen in ihrer Anfangsphase. Ein und dieselbe Aktion/Initiative kann in der Regel nur einmal mit einem Betrag von bis zu 500 Euro gefördert werden.

Gefördert werden Vorhaben

  • in den Bereichen Soziales, Politik, Bildung jenseits von Schule, Kultur und Umwelt
  • die auf freiwilligem und ideellem Engagement beruhen
  • mit geringen eigenen finanziellen und personellen Ressourcen.

Über die Bewilligung entscheidet ein Gremium der Stiftung Mitarbeit mehrmals im Jahr.
Antragsfristen für Starthilfeanträge im Jahr 2020:

  • 24. Februar 2020
  • 01. Juni 2020
  • 17. August 2020
  • 02. November 2020

Die Nachricht über die Bewilligung erfolgt binnen 4 Wochen nach Antragsfrist.

Weitere Informationen über Antragstellung finden Sie unter: www.mitarbeit.de/foerderung_projekte/starthilfefoerderung/foerderrichtlinien/

Förderfonds Demokratie: Eine einmalige Förderung bis zu 5.000 Euro für Demokratie-Initiativen

Für den Förderfonds Demokratie können sich zivilgesellschaftliche Demokratie-Initiativen (z.B. gemeinnützige Vereine, Stiftungen, Kinder- und Jugendprojekte, wissenschaftliche Institute, Sozialunternehmen, gGmbHs und selbstorganisierte Initiativen ohne Vereinsstruktur) aus dem gesamten Bundesgebiet bewerben.

Jedes ausgewählte Projekt erhält für die Umsetzung des Vorhabens eine einmalige Förderung bis zu einer Höhe von 5.000 Euro Abschnitt.

Bewerbungen für die zweite Förderrunde können vom 07. Januar bis zum 31. März 2020 eingereicht werden

Aktuelle Informationen für die 2. Bewerbungsrunde werden bald unter: https://www.foerderfonds-demokratie.de/startseite

veröffentlicht.

Projektförderung für zivilgesellschaftliches Engagment gegen rechts für Vielfalt und Toleranz

Amadeu Antonio Stiftung  unterstützt mit der Förderkampagne Melting Pott zusammen mit dem FC St. Pauli und Ben & Jerry’s Projekte und Organisationen, die sich für eine vielfältige und inklusive Gesellschaft stark machen. Sie wollen schon bestehende Strukturen stärken, die das lokale Miteinander fördern, und gleichzeitig gezielt Menschen ansprechen, die ihr Engagement erst starten.

Der Melting Pott fördert Projekte und Initiativen, die:

  • sich gegen Rechtsextremismus, Rechtspopulismus und die „Neue Rechte“ positionieren
  • die Auseinandersetzung mit Ungleichwertigkeitsvorstellungen in der Einwanderungsgesellschaft suchen
  • sich mit den gesellschaftlichen Ursachen und Folgen von Diskriminierung auseinandersetzen, wie: 
  • Rassismus gegen Schwarze, People of Color, Muslim*innen, Sinti*ze und Rom*nja sowie Geflüchtete
  • Antisemitismus von extrem rechten, christlichen, muslimischen und linken Milieus sowie Verschwörungs- und Querfrontbestrebungen
  • sich für Kinder- und Menschenrechte engagieren
  • online und offline für eine demokratische Debattenkultur stehen
  • eher langfristig und auf Veränderung angelegt sind
  • diskriminierungssensible Begegnungen und Partnerschaften ermöglichen oder fördern
  • in verschiedenen Lebensbereichen (z.B. Jugendarbeit, Kommunalpolitik, Sport, Kultur) ansetzen und unterschiedliche Altersgruppen (Schule, Übergang Schule – Beruf, Arbeitswelt) ansprechen
  • Partnerschaften in der Kommune suchen, z.B. mit Schulen, Polizei, lokalen Unternehmen und Religionsgemeinden.

Bewerbungsfrist ist vom 1. November bis 15. Dezember 2019 für einen Aktionszeitraum im Folgejahr.

Die Beantragung des Antrags sollte per Post erfolgen.

Ausführliche Informationen finden Sie hier: https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/melting-pott-bewerbung-zur-foerderung-50541/

Der Förderpreis der Pill Mayer Stiftung für interkulturellen Dialog

Der Förderpreis der Pill Mayer Stiftung würdigt herausragende, beispielhafte und nachhaltig wirkende interkulturelle Kulturprojekte für Kinder und/oder Jugendliche, die mit künstlerischen Ausdrucksformen den interkulturellen Dialog fördern.

Die Pill Mayer Stiftung ist nicht konfessionsgebunden und fördert unabhängig von Herkunft, Kultur, Sprache, Nation und Religion alle zwei Jahre ein Preisgeld.

Das Preisgeld beträgt 1.000 €.
Die nächste Preisvergabe am 01. Oktober 2020
Bewerbungsschluss ist der 01. Mai 2020

Angesprochen sind alle künstlerischen Ausdrucksformen wie Musik, Literatur, Theater, Tanz, Film oder Bildende Kunst, aber auch Museen und Ausstellungen. Preiswürdig sind bereits bewährte bzw. abgeschlossene Projekte ebenso wie neue Konzepte und Vorhaben.

Weitere Informationen über den Förderpreis und die letzten Preisträger finden Sie unter:

https://pillmayerstiftung.org/was-wir-tun/foerderpreis-fuer-interkulturellen-dialog/

Übersicht weiterer Fördermöglichkeiten in NRW

In der Broschüre „Kooperations-und Fördermöglichkeiten für flüchtlingsbezogene Veranstaltungen und Projekte“ führt der Flüchtlingsrat NRW die unterschiedlichen Organisationen und Institutionen auf, die flüchtlingsbezogene Projekte unterstützen.