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Flüchtlingshilfe im Erzbistum Köln
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Finanzielle Hilfe

Erzbistum Köln: Finanzielle Mittel für Flüchtlingshilfe in Kirchengemeinden

Ideen und Maßnahmen von Pfarrgemeinden, Gruppierungen und Initiativen, die geeignet sind, die Willkommens- und Integrationskultur in den Seelsorgebereichen zu fördern und zu stärken, unterstützt das Erzbistum finanziell. Dies können z.B. Projekte, Aktionen und Veranstaltungen sowie Bildungsmaßnahmen für geflüchtete Menschen und ehrenamtlich Tätige sein. Gefördert werden Sach- und Honorarkosten, wenn eine Finanzierung aus öffentlichen Mitteln (z.B. gemäß Bildungs- und Teilhabegesetz) nicht möglich ist. Es wird erwartet, dass auch vorhandene örtliche Caritasgelder eingebracht werden.

Weitere Mittel stellt das Erzbistum bereit, um Aktionen zu finanzieren, die im Rahmen der Flüchtlingshilfe von Caritas- und Fachverbänden aufgebaut und fortgeführt werden. Ebenso gefördert werden strukturell angelegte Integrationsmaßnahmen wie zum Beispiel

  • Sprachkurse für Flüchtlinge und Qualifizierungsmaßnahmen für Ehrenamtliche der Bildungswerke,
  • jugendpastorale Maßnahmen,
  • Integrationsarbeit in Kindertageseinrichtungen,
  • Integrationsarbeit in Schulen, Erziehungsberatungsstellen und Schwangerschaftsberatung,
  • FSJ/BFD- und Arbeitsmarktprojekte zur gesellschaftlichen Integration von geflüchteten Menschen.

Im Haushaltsjahr 2018 werden die in 2017 begonnenen Projekte mit dem Schwerpunkt „Gewaltschutzarbeit mit Flüchtlingsfrauen“ weiter gefördert. Ebenso wird die Förderung der Ehrenamtsbegleitung Flüchtlingshilfe in den dafür antragsberechtigten Seelsorgebereichen letztmalig fortgesetzt (s. Förderkriterien).

Hotline für Flüchtlingsfragen

Hotline für Flüchtlingefragen

Erzbistum Köln
50606 Köln

werktags von 9 bis 16 Uhr

Weitere Fördermöglichkeiten und Ausschreibungen

Zuschuss für Anerkennungsverfahren ausländischer Qualifikationen

  • Seit dem 1. Dezember können Anträge auf einen Kostenzuschuss für das Anerkennungsverfahren für ausländische Berufsqualifikationen gestellt werden.
  • Förderfähig sind Kosten, die im Rahmen der Antragstellung entstehen, also vor allem Gebühren und Übersetzungskosten bis zu maximal 600 Euro pro Person.
  • Förderfähig sind Personen, die seit mindestens drei Monaten ihren gewöhnlichen Aufenthalt bzw. Hauptwohnsitz in Deutschland haben
  • Weitere Informationen und Antragsstellung auf der Seite anerkennung-in-deutschland.de

Aktion Mensch - Förderung von Vorhaben für Geflüchtete

Auch in 2018 können Vorhaben für Geflüchtete von der Aktion Mensch gefördert werden. Folgende Vorhaben stehen im Fokus:

Vorhaben für junge Geflüchtete

Die Aktion Mensch will jungen Geflüchteten helfen, in dieser Gesellschaft anzukommen und sich bestmöglich zu entwickeln. Dabei ist nicht relevant, in welchem Aufenthaltsstatus sie sich befinden und ob sie mit oder ohne Verwandte in Deutschland sind. Willkommen sind gute Ideen, die jungen Geflüchteten die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen.

Vorhaben für Geflüchtete mit Behinderung

Viele Geflüchtete haben eine Behinderung und benötigen professionelle Unterstützung. Projekte und Starthilfen, die auf die Bedürfnisse von Geflüchteten mit Behinderung eingehen und Ihnen den Zugang zu gesundheitlicher und sozialer Versorgung ermöglichen, haben eine Chance auf Förderung.

Vorhaben zur Koordination und Begleitung Ehrenamtlicher

In der ehrenamtlichen Arbeit für Geflüchtete geht es heute vor allem um Patenschaften. Ehrenamtliche begleiten Geflüchtete in Alltagssituationen wie z.B. bei Behördengängen, bei Arztbesuchen oder bei den Hausaufgaben für die Schule. Projekte zur Begleitung und Qualifizierung dieser Ehrenamtlichen können von der Aktion Mensch gefördert werden.

Folgende Förderangebote für Ihr Vorhaben kommen in Frage:

Förderrichtlinie der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration

Die „Richtlinie zur Förderung von Flüchtlingsprojekten der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration“ (Kapitel 0413 / Titel 684 01) wurde am 20.09.2018 veröffentlicht. Ziele sind die Unterstützung der Orientierung und Integration von Flüchtlingen in Deutschland und somit die Verbesserung des Zusammenlebens vor Ort. Dazu werden die Stärkung und Ausweitung des ehrenamtlichen Engagements von Bürgerinnen und Bürgern mit und ohne Migrationshintergrund, auch von Menschen mit Fluchtgeschichte, durch Migrantenorganisationen, Verbände und Vereine, das Empowerment von Flüchtlingen, die Stärkung ihrer gesellschaftlichen und politischen Teilhabemöglichkeiten sowie die Stärkung von Flüchtlingen bei der Wahrnehmung ihrer Rechte und Pflichten gefördert.

Im Referat Migration und Integration des Deutschen Caritasverbandes werden die Förderbereiche
- a) Ehrenamtliche Förderung und
- b) Unterstützung von Frauen mit Fluchterfahrungen und anderen besonders schutzbedürftigen Flüchtlingen aus der Richtlinie betreut.

Die seit 2016 beteiligten Projektträger wurden bereits zur Antragstellung für 2019 aufgerufen.
Für Sie könnten ggf. auch die Bereiche c) und d) von Interesse sein:
- c) Unterstützung der gesellschaftlichen und politischen Teilhabe von Flüchtlingen durch die Bereitstellung niedrigschwelliger Angebote wie zum Beispiel:
- Maßnahmen zur gesellschaftlichen Integration und Maßnahmen der politischen Bildung einschließlich der Stärkung des Demokratie- und Rechtstaatsverständnisses
- Unterstützung und Stärkung der Selbstvertretungen von Flüchtlingen, auch bei Migrantenorganisationen sowie Maßnahmen zur Schaffung von Zugangswegen zu Regeleinrichtungen und Beratungsstellen
- Präventionsmaßnahmen im gesundheitlichen und psychosozialen Bereich
- Maßnahmen zur Integration in bzw. durch den Sport
- d) Stärkung von Flüchtlingen bei der Wahrnehmung ihrer Rechte und Pflichten, insbesondere in den Bereichen
- Sozial- und Familienleistungen sowie Zugang zur Beschäftigung
- Zugang zu Versorgung und Betreuung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge, traumatisierter oder behinderter Flüchtlinge

Bitte beachten Sie, dass die Projekte und Maßnahmen bundesweit, mindestens aber überregional durchgeführt werden müssen.
Grundsätzlich nicht förderfähig sind unter anderem:
- Gesetzliche Aufgaben des Bundes und der Länder (zum Beispiel Integrationskurse)
- Maßnahmen von Arbeitsagenturen und Sozialversicherungsträgern
- Maßnahmen der Kommunen
- Maßnahmen, die ausschließlich im Ausland durchgeführt werden (zum Beispiel in Flüchtlingscamps außerhalb Deutschlands)
Zuwendungsanträge sind in schriftlicher Form für das Jahr 2019 bis spätestens zum 26.10.2018 (Posteingang) bei der Beauftragten einzureichen.

Weitere Informationen finden Sie in der beiliegenden Förderrichtlinie sowie im Leitfaden für die Beantragung, Durchführung und Abrechnung von Zuwendungen. Bei weiteren Fragen zur Förderrichtlinie wenden Sie sich bitte an Elena Knezevic (elena.knezevic@caritas.de, 0761-200370).

Robert Bosch Stiftung

  • Ausschreibungsdetails für Programm "Werkstatt Vielfalt" auf den Seiten der Stiftung Mitarbeit
    Bewerbungsfrist für Werkstatt Vielfalt: 15. März 2019
    Förderhöhe bis zu 7.000 EUR
     
  • "Mitgestalten - Muslimische Frauen engagieren sich"
    Muslimische Frauen leisten wertvolle Arbeit, die über die eigenen Gemeinschaften hinausgeht und gesellschaftlich relevante Themen aufgreift. Ihre Aktivitäten sind vielfältig, sie reichen von der Beteiligung an Debatten über Gleichstellung und Feminismus bis hin zur Unterstützung für Flüchtlinge. Die Robert Bosch Stiftung fördert ausgewählte Projekte, die Summe beträgt zwischen 5.000 und 30.000 Euro. Zudem bietet die Robert Bosch Stiftung den Projektverantwortlichen Vernetzung untereinander sowie Qualifizierungs-Workshops. Die Antragsfrist ist noch offen.
    > Ausschreibungsdetails auf der Website der Robert Bosch Stiftung
    Aufgrund des großen Interesses an der Ausschreibung pausiert das Antragsverfahren

Stiftung :do - Projektförderung bis maximal 5.000 EUR

Stiftung :do - nächste Antragsfrist: 15. Februar 2019

  • Die Stiftung :do fördert Projekte und Initiativen mit dem Ziel, individuelle Bewegungsfreiheit und egalitäre Zugänge zu Gesundheit, Bildung und gesellschaftliche Teilhabe für alle Menschen unabhängig von ihrer Herkunft zu verwirklichen.
  • Bereits begonnene oder abgeschlossene Projekte können nicht rückwirkend gefördert werden.
  • Förderhöhe bis maximal 5.000 EUR
  • Die Stiftung vergibt drei Mal im Jahr Fördermittel: zweimal bis zu 5000 Euro und einmal bis zu 1000 Euro:

    Antragsschluss für Anträge bis zu maximal 5000 Euro:
    15. Februar (für Projekte ab 15. April) bzw. 15. September (für Projekte ab 15. Oktober)

    Antragsschluss für Anträge bis zu maximal 1000 Euro:
    15. Mai (für Projekte ab 15. Juni)

  • Ausschreibungsdetails unter Stiftung: do

Wanted! Remboldstiftung sucht Förderprojekte

Die Dr. Jürgen Rembold Stiftung zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements ist stets auf der Suche nach pfiffigen Förderprojekten, die entweder direkt bürgerschaftliches Engagement fördern oder zumindest weitgehend ehrenamtlich umgesetzt werden können. Deshalb hat sie unter dem Motto „Wanted!“ Förderrichtlinien entwickelt, um Interessierte anzuregen, sich um Fördermittel zu bewerben.

Die Fördergebiete der Stiftung sind äußerst vielfältig. Beispielhafte Projekte sind auf www.remboldstiftung.de beschrieben, ebenso wie die Förderrichtlinien. Die Stiftung freut sich über formlose, aber aussagefähige Projektförderanfragen.

Innatura - Sachspenden für soziale Zwecke

  • Fabrikneue Sachspenden direkt von Herstellern oder Händlern
  • Zum Bestellen von Waren müssen Sie sich bei innatura als Netzwerkpartner registrieren. Dafür müssen Sie für eine in Deutschland als gemeinnützig anerkannte Organisation arbeiten und für diese eine gültige Freistellungsbescheinigung vorlegen.
  • Die Registrierung bei innatura ist kostenfrei und unverbindlich.

Crowdfunding über betterplace.org - Online Spenden sammeln

  • Seit kurzem auch speziell für die Region Köln Bonn - Stellen Sie Ihre Projekte dort kostenlos ein und sammeln Sie so über die Plattform online spenden - durch Verbreitung Ihres Projektes in Sozialen Medien mit Versand des Links zu Ihrem Projekt erreichen Sie einfach viele Spender und Unterstützer. Weitere Infos finden Sie hier: gut-fuer-koeln-und-bonn.de
  • Darüber hinaus gibt es eine spezielle Seite für alle Flüchtlingsprojekte - auch außerhalb der Region Köln Bonn: zusammen-fuer-fluechtlinge.de

Ehrenamtspreis des Flüchtlingsrats NRW

Der Flüchtlingsrat NRW vergibt zum 2. Mal einen Ehrenamtspreis an eine in der Flüchtlingshilfe engagierte Initiative oder Einzelperson. Nordrhein-Westfalen verfügt bereits seit langem über eine lebhafte Unterstützerlandschaft aus ehrenamtlich tätigen Einzelpersonen und Initiativen, die sich – allen Widrigkeiten und begrenzten Mitteln zum Trotz – durch ihr kontinuierliches Engagement auszeichnen.

Angesichts der erschreckenden Zunahme rassistischer Übergriffe und der Abschottungstendenzen weiter Teile der Bevölkerung setzen sie zudem ein wichtiges gesellschaftliches Signal und bilden die Basis einer solidarischen Aufnahmegesellschaft in NRW.

Mit diesem Ehrenamtspreis möchte der Flüchtlingsrat NRW die beachtlichen Leistungen von in der Flüchtlingsarbeit engagierten Initiativen und Einzelpersonen würdigen und dazu beitragen, dass ihre Arbeit die Anerkennung erfährt, die sie verdient. Besonders verdienstvollen Arbeiten und vorbildhaften Strukturen soll landesweit zu einer größeren Bekanntheit verholfen werden, um weitere Menschen zu ermuntern, gelungene Projekte nachzuahmen oder sich ihnen anzuschließen. Der Ehrenamtspreis richtet sich sowohl an „Neulinge“, deren Arbeit sich durch einen besonders innovativen Ansatz auszeichnet, als auch an solche Personen oder Initiativen, die sich durch ihr langfristiges Engagement verdient gemacht haben. Der Flüchtlingsrat NRW begrüßt auch Bewerbungen von Flüchtlingsselbstorganisationen. Voraussetzung für eine Bewerbung ist, dass die Arbeit (auch) in Nordrhein-Westfalen stattfindet.

Heimat-Scheck: 1.000 Projekte mal 2.000 Euro

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen will jährlich 1.000 Projekte mit jeweils 2.000 Euro fördern: Sie sind die Wertschätzung für die grenzenlose Vielzahl von kleinen Initiativen und Projektideen, ohne die unsere Gemeinschaft ein großes Stück ärmer und eintöniger wäre.

Es können Maßnahmen gefördert werden, die sich mit dem Thema Heimat und Heimatgeschichte befassen, z.B.

  • Relaunch einer Homepage,
  • Organisation einer Sonderausstellung zu einem aktuellen Thema,
  • Renovierung eines Bürgertreffs,
  • Herausgabe einer Publikation zur Lokalgeschichte,
  • Materialkauf zur Herrichtung einer temporären Ausstellungsfläche.

https://www.mhkbg.nrw/heimat/Heimatfoerderprogramm/FAQ-Heimatfoerderung-August-2018.pdf