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Flüchtlingshilfe im Erzbistum Köln
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Finanzielle Hilfe

Erzbistum Köln: Finanzielle Mittel für Flüchtlingshilfe in Kirchengemeinden stehen weiterhin und unvermindert zur Verfügung

Ideen und Maßnahmen von Pfarrgemeinden, Gruppierungen und Initiativen, die geeignet sind, die Willkommens- und Integrationskultur in den Seelsorgebereichen zu fördern und zu stärken, unterstützt das Erzbistum finanziell. Dies können z.B. Projekte, Aktionen und Veranstaltungen sowie Bildungsmaßnahmen für geflüchtete Menschen und ehrenamtlich Tätige sein. Gefördert werden Sach- und Honorarkosten, wenn eine Finanzierung aus öffentlichen Mitteln (z.B. gemäß Bildungs- und Teilhabegesetz) nicht möglich ist. Es wird erwartet, dass auch vorhandene örtliche Caritasgelder eingebracht werden.

Weitere Mittel stellt das Erzbistum bereit, um Aktionen zu finanzieren, die im Rahmen der Flüchtlingshilfe von Caritas- und Fachverbänden aufgebaut und fortgeführt werden. Ebenso gefördert werden strukturell angelegte Integrationsmaßnahmen wie zum Beispiel

  • Sprachkurse für Flüchtlinge und Qualifizierungsmaßnahmen für Ehrenamtliche der Bildungswerke,
  • jugendpastorale Maßnahmen,
  • Integrationsarbeit in Kindertageseinrichtungen,
  • Integrationsarbeit in Schulen, Erziehungsberatungsstellen und Schwangerschaftsberatung,
  • FSJ/BFD- und Arbeitsmarktprojekte zur gesellschaftlichen Integration von geflüchteten Menschen.

Im Haushaltsjahr 2020 werden die in 2017 begonnenen Projekte mit dem Schwerpunkt „Gewaltschutzarbeit mit Flüchtlingsfrauen“ weiter gefördert.

Hilfsfondsmittel auch für Nachbarschaftshilfen im Zuge der Corona-Pandemie

Ab sofort werden Mittel der Aktion Neue Nachbarn aus dem Soforthilfefonds zur Unterstützung von pfarrgemeindlich gebundenem Ehrenamt auch für Aktivitäten zur Unterstützung der Nachbarschaftshilfe im Zuge der Corona-Pandemie zur Verfügung gestellt.  

Mögliche förderfähige Unterstützungsleistungen können beispielsweise sein:

  • Beschaffung von Materialien für den Transport von Lebensmitteln (Körbe, Boxen, etc.)
  • Kosten für die Ausleihe von E-Bikes und Anhängern
  • Ankauf von kleinen Präsenten für besonders isolierte Personen
  • Ankauf von Schutzmaterialien für Helfende – wie z.B. Handschuhe, Mundschutz und Desinfektionsmittel

Die Antragstellung erfolgt mit den gewohnten Antragsformularen, die Sie auf dieser Webseite herunterladen können.

Hotline für Flüchtlingsfragen

Erzbistum Köln
50606 Köln

werktags von 9 bis 16 Uhr

Anträge nur per E-Mail

Aktuell werden Anträge auf Mittel aus dem Flüchtlingsfonds des Erzbistums Köln ab sofort und ausschließlich per E-Mail an fluechtlingshilfe@erzbistum-koeln.de entgegengenommen und bearbeitet.

Weitere Fördermöglichkeiten und Ausschreibungen

Digitale Ausstattung für Organisationen und einkommensschwache Familien

In der folgenden PDF-Datei finden Sie eine Auflistung von Fördermöglichkeiten für die Ausstattung mit digitalen Endgeräten. Die Fördermöglichkeiten sind in den Teil A (für Organisationen) und Teil B (für einkommensschwache Endverbraucher) unterteilt. 

Anerkennung "ausländischer" Abschlüsse - Zuschuss zu Qualifizierungskosten

Für Anerkennung des ausländischen Abschlusses in Deutschland oder die Zeugnisbewertung durch die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen können Anträge auf einen Kostenzuschuss für das Anerkennungsverfahren erstellt werden:

Förderfähig sind

  • Kosten, die im Rahmen der Antragstellung entstehen, also vor allem Gebühren und Übersetzungskosten
  • bis zu maximal 600 Euro pro Person

Neue Zuschussmöglichkeit für Qualifizierungskosten:

Seit dem 1. Februar 2020 können über das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt „Anerkennungszuschuss“ auch Anträge auf eine Förderung von Qualifizierungskosten gestellt werden.

Förderfähig sind

  • Maßnahmen im Rahmen von Anerkennungsverfahren im engeren Sinn, wie Anpassungslehrgänge, Anpassungsqualifizierungen, Vorbereitungskurse auf Eignungs-und Kenntnisprüfungen inklusive überbetrieblicher Lehrlingsunterweisung
  • Prüfungsgebühren
  • Kosten für Beratung und Unterstützung beim Zugang zu Maßnahmen und Praktika (bspw. durch Qualifizierungsbegleitung)
  • bis zu maximal 3.000 Euro pro Person
  • Elektroniker*innen, Mechatroniker*innen Fachinformatiker*innen, Pflegeberufe oder Sozialarbeite*innen
  • Personen, die seit mindestens drei Monaten ihren gewöhnlichen Aufenthalt bzw. Hauptwohnsitz in Deutschland hab

Flyer Anerkennungszuschuss (PDF)

Förderung von Qualifizierungskosten (PDF)

Aktion Mensch - Förderung von Vorhaben für Geflüchtete

Aktion Mensch - Förderung von Vorhaben für Geflüchtete
Der Förderfinder der Aktion Mensch hilft Ihnen, das passende Förderangebot für Ihr Vorhaben zu finden.

> https://www.aktion-mensch.de/foerderung/antrag/foerderfinder

Information des Deutschen Caritasverband e.V. :
> Strukturelle Mindestanforderungen an Organisationen für eine finanzielle Förderung

Aktion Mensch: 20 Mio. Euro Corona-Soforthilfe

Aufgrund der aktuellen Corona-Krise startet die Aktion Mensch für Menschen in Notlagen ein Soforthilfeprogramm in Höhe von 20 Millionen Euro. Mit der Corona-Soforthilfe unterstützt die Aktion Mensch Organisationen und Vereine, die sich um die akuten Problemfelder „Assistenz und Begleitung“ sowie „Lebensmittelversorgung” kümmern. Das Angebot bietet gemeinnützigen Organisationen, die für sozial und wirtschaftlich Benachteiligte tätig sind, unbürokratisch und schnell finanzielle Unterstützung bis zu 50.000 Euro.

Zielgruppen:

  • Menschen mit Behinderung
  • Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten

Gültig ab dem 25. März 2020

Engagementpreis NRW 2021

In lebendigen Nachbarschaften ist sozialer Zusammenhalt spürbar. In Nachbarschafts- oder Mehrgenerationenhäusern, Initiativen, Beratungsstellen, Treffpunkten, Tauschbörsen, lokalen Kultur-, Quartiers- oder Dorferneuerungsprojekten leisten ehrenamtlich tätige Menschen wertvolle Arbeit. Dies ermöglicht Teilhabe für Neuzugewanderte, für Hilfsbedürftige, für Kinder und Jugendliche. Lebendige Nachbarschaft schafft Orte der Solidarität, der Kreativität, der Alltags- und Zukunftsgestaltung. Kurzum: Sie trägt auf vielfältige Weise zu einem besseren Leben bei.

Der Engagementpreis NRW richtet sich an Initiativen, Vereine und Verbände, Stiftungen, Gesellschaften und öffentliche Einrichtungen, deren Projekte sich für das Miteinander in der Nachbarschaft einsetzen oder die aus einer Nachbarschaft heraus entstanden sind. Wichtig dabei: Die Projekte müssen gemeinnützig und das bürgerschaftliche Engagement unentgeltlich sein.

Jedes prämierte Projekt erhält ein Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro.

Noch bis zum 30. September 2020 können sich die Initiativen aus Nordrhein-Westfalen um den Engagementpreis NRW 2021 bewerben.

> Ausschreibung Engagementpreis

Der Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ geht in die 20. Runde

Zum 20. Mal schreibt das Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) den Wettbewerb "Aktiv für Demokratie und Toleranz" aus. Den Gewinnerinnen und Gewinnern winken Geldpreise in Höhe von bis zu 5.000 Euro, eine verstärkte Präsenz in der Öffentlichkeit sowie ein Workshop-Angebot, welches die Interessen der Preisträgerprojekte aufgreift. Damit unterstützt das von der Bundesregierung gegründete BfDT zivilgesellschaftliche Aktivitäten im Bereich der praktischen Demokratie- und Toleranzförderung.

Es werden in diesem Jahr vor allem Projekte gesucht, die:

  • sich gegen Hate Speech und / oder für Love Speech engagieren;
  • gemeinsam aktiv und kreativ gegen Antiziganismus und Antisemitismus sind;
  • den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und Vielfalt fördern;
  • sich couragiert gegen politischen Extremismus und Gewalt stellen;
  • sich gegen eine Pandemie der Desinformation richten und der Diskriminierung von Minderheiten entgegentreten.

Einsendeschluss für die kompletten Unterlagen ist der 27.09.2020 (Datum des Poststempels!).

> zum Interner LinkFormblatt für die Anmeldung zum Wettbewerb

> Die Aktiv-Preisträgerprojekte 2019

Alle zur Bewerbung benötigten Informationen finden Sie in dem Ausschreibungs-Flyer

Gemeinsam gegen Corona – Lichtblicke hilft

Aktion Lichtblicke e V - Spendenflyer (c) https://lichtblicke.de/corona-hilfe/

Unter dem Motto „Gemeinsam gegen Corona – Lichtblicke hilft!“ sammeln die Aktion Lichtblicke und die NRW-Lokalradios jetzt Spenden für die Menschen, die trotz staatlicher Hilfspakete nicht wissen, wie es finanziell weitergehen soll.

Zielgruppe:

Die finanzielle Unterstützung geht insbesondere an Familien und Alleinerziehende, die geringfügig beschäftigt, freiberufl ich oder selbständig tätig sind oder derzeit Kurzarbeitergeld beziehen, und die dadurch ihre laufenden Kosten – trotz staatlicher Hilfspakete – nicht mehr decken können.

Hilfesuchende können eine formlose E-Mail an coronahilfe@lichtblicke.de schicken und nur den Namen, Wohnort und Telefonnummer angeben. Das Lichtblicke-Team wird schnellstmöglich Kontakt aufnehmen und das weitere Verfahren erläutern.

 

Heimat-Scheck: 1.000 Projekte mal 2.000 Euro

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen will jährlich 1.000 Projekte mit jeweils 2.000 Euro fördern: Sie sind die Wertschätzung für die grenzenlose Vielzahl von kleinen Initiativen und Projektideen, ohne die unsere Gemeinschaft ein großes Stück ärmer und eintöniger wäre.

Es können Maßnahmen gefördert werden, die sich mit dem Thema Heimat und Heimatgeschichte befassen, z.B.

  • Relaunch einer Homepage,
  • Organisation einer Sonderausstellung zu einem aktuellen Thema,
  • Renovierung eines Bürgertreffs,
  • Herausgabe einer Publikation zur Lokalgeschichte,
  • Materialkauf zur Herrichtung einer temporären Ausstellungsfläche.

Der Preis wird einmal jährlich vergeben. Die Maßnahme ist bis zum 31. Dezember des jeweiligen Haushaltsjahres durchzuführen.

Weitere Infos unter www.mhkbg.nrw/sites/default/files/media/document/file/Heimatfoerderung_FAQ_2018_November_0.pdf 

Online-Antrag: https://www.heimatfoerderung.nrw/onlineantrag 

Förderfonds Demokratie!

Als konkreten Ausdruck der Sorge um die Entwicklung der Demokratie, vor allem aber als solidarische Ermutigung für die Menschen, die Demokratie tagtäglich im zivilgesellschaftlichen Kontext gestalten, haben acht deutsche Stiftungen den Förderfonds Demokratie ins Leben gerufen. Die Projekte des Förderfonds Demokratie unterstützen Menschen in ganz Deutschland dabei, demokratische Mitverantwortung zu übernehmen.

  • Für die Förderung können sich zivilgesellschaftliche Demokratie-Initiativen aus dem gesamten Bundesgebiet bewerben.
  • Jedes ausgewählte Projekt erhält für die Umsetzung des Vorhabens eine einmalige Förderung bis zu einer Höhe von 5.000 Euro.
  • Der Förderzeitraum für alle geförderten Vorhaben beträgt max. 9 Monate, in der dritten Runde ist das ab dem 01. Januar 2021 bis zum 30. September 2021.

Bewerbungsfrist für die dritte Förderrunde: vom 01. Juli bis zum 30. September 2020.

Das Bewerbungsformular wird ab dem 01. Juli 2020 auf der Webseite demokratie-fonds.de zur Verfügung stehen. 

Wanted! Remboldstiftung sucht Förderprojekte

Die Dr. Jürgen Rembold Stiftung zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements ist stets auf der Suche nach pfiffigen Förderprojekten, die entweder direkt bürgerschaftliches Engagement fördern oder zumindest weitgehend ehrenamtlich umgesetzt werden können. Deshalb hat sie unter dem Motto „Wanted!“ Förderrichtlinien entwickelt, um Interessierte anzuregen, sich um Fördermittel zu bewerben.

Die Fördergebiete der Stiftung sind äußerst vielfältig. Beispielhafte Projekte sind auf www.remboldstiftung.de beschrieben, ebenso wie die Förderrichtlinien. Die Stiftung freut sich über formlose, aber aussagefähige Projektförderanfragen.

Innatura - Sachspenden für soziale Zwecke

  • Fabrikneue Sachspenden direkt von Herstellern oder Händlern
  • Zum Bestellen von Waren müssen Sie sich bei innatura als Netzwerkpartner registrieren. Dafür müssen Sie für eine in Deutschland als gemeinnützig anerkannte Organisation arbeiten und für diese eine gültige Freistellungsbescheinigung vorlegen.
  • Die Registrierung bei innatura ist kostenfrei und unverbindlich.

Crowdfunding über betterplace.org - Online Spenden sammeln

  • Seit kurzem auch speziell für die Region Köln Bonn - Stellen Sie Ihre Projekte dort kostenlos ein und sammeln Sie so über die Plattform online spenden - durch Verbreitung Ihres Projektes in Sozialen Medien mit Versand des Links zu Ihrem Projekt erreichen Sie einfach viele Spender und Unterstützer. Weitere Infos finden Sie hier: gut-fuer-koeln-und-bonn.de
  • Darüber hinaus gibt es eine spezielle Seite für alle Flüchtlingsprojekte - auch außerhalb der Region Köln Bonn: zusammen-fuer-fluechtlinge.de

100 startsocial-Stipendien an soziale Initiativen zu vergeben

Der 17. startsocial-Wettbewerb beginnt voraussichtlich im Frühjahr 2020

Wer Gutes tut, verdient Unterstützung. Unter dem Motto „Hilfe für Helfer“ schreibt startsocial den 16. bundesweiten Wettbewerb für ehrenamtliches Engagement aus. Soziale Initiativen können sich auf startsocial.de für eines von 100 Beratungsstipendien bewerben.

Die Bewerber können sich schon jetzt für eine Erinnerung zum Wettbewerbsauftakt wie folgt registrieren:

Eine E-Mail mit dem Betreff "startsocial 2020/21" an info@startsocial.de senden.

> Wie funktioniert der bundesweite Wettbewerb? (Video)

Das BAMF fördert ein- und mehrtägige Multiplikatorenschulungen (Frist verlängert!)

„Damit sich Menschen mit und ohne Migrationshintergrund ehrenamtlich engagieren können“, schreibt das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) „bedarf es entsprechender Angebote der Qualifizierung und Weiterbildung.“ Deshalb sollen Multiplikatorenschulungen gefördert werden, mit Summen von 5.000 bis 15.000 Euro.

Das BAMF fördert ein- und mehrtägige Multiplikatorenschulungen, um das ehrenamtliche Engagement zu unterstützen. Mit den vermittelten Kompetenzen leisten die Teilnehmer*innen einen gesamtgesellschaftlichen Beitrag zur Integration.

Anträge sind unter Verwendung von easy-Online über das Förderportal unter:

https://foerderportal.bund.de/easyonline/ bis spätestens 30. September 2020, 24:00 Uhr zu stellen.

> Weitere Informationen zur Förderung der Multiplikatorenschulungen

Die Stiftung Mitarbeit vergibt Starthilfezuschüsse an kleinere lokale Organisationen

Die Förderung der Stiftung Mitarbeit unterstützt mit ihrer Starthilfe neue Initiativen, junge Vereine und kleine lokale Organisationen in ihrer Anfangsphase. Ein und dieselbe Aktion/Initiative kann in der Regel nur einmal mit einem Betrag von bis zu 500 Euro gefördert werden.

Gefördert werden Vorhaben

  • in den Bereichen Soziales, Politik, Bildung jenseits von Schule, Kultur und Umwelt
  • die auf freiwilligem und ideellem Engagement beruhen
  • mit geringen eigenen finanziellen und personellen Ressourcen.

Über die Bewilligung entscheidet ein Gremium der Stiftung Mitarbeit mehrmals im Jahr.
Antragsfristen für Starthilfeanträge im Jahr 2020:

  • 24. Februar 2020
  • 01. Juni 2020
  • 17. August 2020
  • 02. November 2020

Die Nachricht über die Bewilligung erfolgt binnen 4 Wochen nach Antragsfrist.

Weitere Informationen über Antragstellung finden Sie unter: www.mitarbeit.de/foerderung_projekte/starthilfefoerderung/foerderrichtlinien/

Übersicht weiterer Fördermöglichkeiten in NRW

In der Broschüre „Kooperations-und Fördermöglichkeiten für flüchtlingsbezogene Veranstaltungen und Projekte“ führt der Flüchtlingsrat NRW die unterschiedlichen Organisationen und Institutionen auf, die flüchtlingsbezogene Projekte unterstützen.