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Flüchtlingshilfe im Erzbistum Köln
Wohnraum für Flüchtlinge

Wohnraum für Flüchtlinge

Wohnraum schaffen - Flüchtlinge verdienen einen Platz in unseren Gemeinden

Bereits mit Aufruf der Aktion Neue Nachbarn am 11.11.2014 hat Erzbischof Kardinal Woelki die menschenwürdige Unterbringung von Flüchtlingen angemahnt und die Bereitstellung kirchlichen Wohnraums angekündigt bzw. dazu aufgerufen. In der Folge sind

  • kirchliche Großprojekte zur integrativen Versorgung mit Wohnraum entstanden (Klarissenkloster Köln, St. Pantaleon Köln),
  • leer stehende Objekte zur temporären Unterbringung bereit gestellt worden (z.B. ehem. Internatsgebäude Pulheim),
  • und zahlreiche Wohnungen, die sich im Besitz des Erzbistums Köln und der kirchlichen Siedlungs- und Wohnungsgesellschaften befinden, an geflüchtete Menschen vermietet worden.
  • Nach dem Aufruf haben auch viele Kirchengemeinden und Privatpersonen reagiert und Wohnraum an Geflüchtete vermietet.

Grafik: Engagement des Erzbistums:

Die Grafik zeigt Wohnprojekte, Flüchtlingsheime und zur Verfügung gestellte Wohnungen der katholischen Kirche im Erzbistum Köln (Stand: September 2017):

Grafik: Wohnraum für Geflüchtete im Erzbistum Köln

Weiterhin hoher Bedarf an Wohnraum

Der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum ist weiterhin ungebrochen. Dies gilt sowohl für Geflüchtete, die teilweise nach wie vor in provisorischen Unterkünften untergebracht sind, als auch für andere Personengruppen (z.B. Alleinerziehende oder bislang wohnungslose Menschen).

Viele Flüchtlinge sind zum Teil seit mehreren Jahren in städtischen Unterkünften untergebracht. Es fehlt dort häufig an Privatsphäre. Die Unterbringung ganzer Familien auf engstem Raum hemmt die erfolgreiche Integration der Eltern und auch der Kinder. Die Bewältigung des Schul-/Arbeitsalltages wird erschwert, wenn z.B. nachts aufgrund von engen und unruhigen Wohnverhältnissen nicht durchgeschlafen werden kann. Trotz vielfacher Belastungen sind Flüchtlinge sehr bestrebt, sich ein neues, normales Leben aufzubauen. Dafür ist privater Wohnraum eine sehr wichtige Voraussetzung und ein entscheidender Schritt für eine gelungene Integration.

Wohnraum bereitstellen

Wenn die generelle Bereitschaft bei Ihnen oder Ihrer Gemeinde vorhanden ist, gibt es einige Fragen zu klären. Wir haben Ihnen eine Checkliste zusammengestellt, die Ihnen den Weg erleichtern soll.

Downloads und Links

  • Checkliste für Pfarrgemeinden: Überlassung von Wohnraum an Flüchtlinge (PDF, 2018)
  • Flüchtlinge privat aufnehmen (Infopapier von ProAsyl)  (PDF, Juli 2017)
  • Auszugsmanagement: Unterstützung von Flüchtlingen bei der Wohnungssuche in Köln (PDF)
    Das Projekt Auszugsmanagement in der Stadt Köln unterstützt Flüchtlinge bei der Wohnungssuche innerhalb Kölns und ermöglicht den Auszug aus städtischen Flüchtlingsunterkünften. Die Projektmitarbeitenden sind kompetente Ansprechpartner in allen Fragen zum Einzug von Flüchtlingen in ihren Wohnraum und kümmern sich um alle damit zusammenhängenden behördlichen Angelegenheiten. Sie unterbreiten unverbindliche Vorschläge zum Kennenlernen potentieller Mieter und gewährleisten eine Nachbetreuung der Mieter (Flüchtlinge) über einen Zeitraum von 3 Monaten.
  • "Zusammenleben Willkommen" – WG-Zimmer für geflüchtete Menschen 
    Ziel des Projekts ist es, Wohnraumgebende und Menschen mit Fluchtgeschichte zusammenbringen um ein solidarisches Zusammenleben auf Augenhöhe zu ermöglichen. Dies erreicht die Initiative durch die Beratung von Menschen, die in Sammelunterkünften wohnen und ihre Vermittlung in private Wohngemeinschaften bzw. gemeinschaftliche Wohnkontexte.
    Mehr unter zusammenleben-willkommen.de

Hotline für Flüchtlingsfragen

Erzbistum Köln
50606 Köln

werktags von 9 bis 16 Uhr

Was muss ich beachten, wenn ich eine Wohnung miete?

Das Video "Meine erste Wohnung" einfacher Sprache wird erklärt, was z.B. bei der Anmietung oder Kündigung einer Wohnung zu beachten ist, welche Pflichten der Meter hat, was Mülltrennung ist etc. Die Inhalte des Films sind bundesweit gültig.

Dieses Video gibt es auch mit Untertiteln in den folgenden Sprachen: