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Flüchtlingshilfe im Erzbistum Köln

Fachtag "Syrien – Was bleibt, wenn nichts mehr bleibt?"

13.02.20 13:52
  • Aktuelles
Christopher Jelen
Syrientagung (c) ruslanshug, Adobe Stock

Eine Veranstaltung des Katholisch-Sozialen Institus mit der Aktion Neue Nachbarn in Kooperation mit der Diözesanstelle Weltkirche-Weltmission im Erzbistum Köln und Misereor Aachen am 18. März 2020:

9 Jahre liegt es inzwischen zurück, seitdem aus Demonstrationen gegen die syrische Regierung des Präsidenten Baschar al-Assad ein Bürgerkrieg entstanden ist, der in Ausmaß und Dramatik weltweit seinesgleichen sucht. Das Land liegt sprichwörtlich in Schutt und Asche. Schätzungen zufolge, haben mehr als 5 Millionen Menschen das Land verlassen, um in anderen Ländern Asyl zu suchen. Rund eine halbe Million Syrerinnen und Syrer haben Zuflucht in der Bundesrepublik gefunden. Viele von Ihnen im Erzbistum Köln. Einige leben inzwischen schon rund 5 Jahre in Deutschland, haben Sprach- und Integrations-kurse besucht, eine Berufsausbildung gemacht und eine neue Existenz aufgebaut.

Wie hat sich seit der Flucht die Situation in Syrien entwickelt? Wie ist es gelungen, hier in Deutschland mit tatkräftiger Hilfe von vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern ein neues Leben aufzubauen und welche Hoffnungen bleiben mit Blick auf den Syrienkonflikt?

Gemeinsam mit Ihnen möchten wir Erfahrungen teilen, Bilanz ziehen, uns von Geschichten anregen und anrühren lassen und zusammen nachdenken, wie es weitergehen kann.

18. März 2020, 9:30 - 15:00 Uhr

Katholisch-Soziales Institut
Bergstr. 26
53721 Siegburg

Die Teilnahme ist kostenfrei.

> Programm (PDF)