logo
Flüchtlingshilfe im Erzbistum Köln

Konzert-Angebot für Geflüchtete und Ehrenamtliche in der Kölner Philharmonie

24.10.18 16:35
  • Aktuelles
Sarah Meisenberg
Philharmonie Köln Logo (c) Philharmonie Köln

Gemeinsam etwas unternehmen, zusammen ins Konzert gehen – das möchte die Kölner Philharmonie Ehrenamtlichen und Geflüchteten ermöglichen. Dafür hat sie ein besonderes Angebot zusammengestellt: Bei ausgewählten Konzerten können drei Personen zum Preis von insgesamt 18 Euro ins Konzert gehen. Die Tickets gelten als VRS-Ausweis.

Eine Bestellung des aktuellen Pdfs mit der jeweiligen Konzertauswahl ist möglich unter musikvermittlung@koelnmusik.de. Tickets gibt es unter dem Stichwort »Neue Nachbarn« telefonisch unter 0221 204 08 204 oder per E-Mail an karten@koelnmusik.de (mit Kreditkarte) oder direkt bei KölnMusik Ticket am Neumarkt (in der Mayerschen Buchhandlung) und am Roncalliplatz, solange der Vorrat reicht. 

Konzertauswahl

  • Sa., 17.11.2018, 20:00 Uhr
    Persische Klassik neu interpretiert
    Das Barbat Ensemble ist eine Gruppe junger iranischer Musiker, die ihre Wurzeln in der traditionellen persischen Musik aufgreifen und damit musikalisch neue Wege gehen. So entsteht eine neue Klangvielfalt – virtuos, facettenreich, mitreißend. Dabei steht dem Barbat Ensemble im Konzert das Ali Ghamsari Ensemble zur Seite und ihm in Sachen Vielseitigkeit und Exzellenz in nichts nach. Mit dabei ist an diesem Abend auch der Meister-Percussionist Mohammad Reza Mortazavi, dem der Ruf als Trommler mit den »schnellsten Hände der Welt« vorauseilt.
  • So.,25.11.2018, 18:00 Uhr
    Ein neuer Stern am Geiger-Himmel
    Der Österreicher Emmanuel Tjeknavorian ist erst 23 Jahre alt und hat bereits in den großen Konzerthäusern Europas gespielt. Jetzt tritt er gemeinsam mit dem Mahler Chamber Orchestra auf die Bühne der Kölner Philharmonie und wird im dritten Violinkonzert von Mozart zeigen, was in ihm und seiner Violine steckt. Mozart schrieb das Konzert mit nicht einmal 20 Jahren und entschied, sich in diesem Stück von den Traditionen barocker Violinkonzerte zu lösen und etwas Neues zu schaffen. Ein weiterer Höhepunkt des Konzerts ist Richard Strauss‘ berühmte sinfonische Dichtung »Ein Heldenleben«. Das ins Besetzung und Klangsprache gigantische Werk bereitet den Kritikern und Musikwissenschaftlern bis heute Kopfzerbrechen: schamlose Selbstverherrlichung oder selbstironische Autobiographie? In jedem Fall trug »Ein Heldenleben« zu lang ersehnten Durchbruch des Komponisten in der Reichshauptstadt Berlin bei.
    17:00, Einführung in das Konzert durch Oliver Binder, Empore

Quelle: Kölner Philharmonie